Wochenendkurse für Lehrer

„Mit Hand und Fuß durch die Entwicklung“

Eine Einführung in dem Neurophysiologischen Bewegungsprogramm für Lehrer und Vorschullehrer

Kann sich die Schule selber helfen?

Die Studie belegt positive Auswirkungen auf das Lernverhalten von Kindern. Schulkinder zeigen heute andere und mehr Auffälligkeiten als in zurückliegenden Zeiten. Dies wird unter den Begriff „Neue Morbidität“ zusammengefasst und ist in verschiedenen Studien nachgewiesen. Dazu gehören Verhaltensstörungen Teilleistungsstörungen, Konzentrationsstörungen und Wahrnehmungsstörungen, Psychische Störungen, Allergien, Essstörungen, Störungen der Motorik und Andere Auffälligkeiten.

Dieses betrifft in ausgeprägtem Maße die Schule. Unruhige Klassen und eine Abnahme der Leistungsfähigkeit bestimmen den Schulalltag. Verschiedene Programme wurden und werden erprobt, zeigen aber nur leichte Erfolge.
Aus diesem Grund haben Marian Giffhorn und Dr. Carsten Queißer in den Jahren 2008 bis 2011 eine Studie durchgeführt, die die Wirksamkeit und die Auswirkungen von Bewegungsübungen für Kinder belegen sollten. Dabei handelt es sich um ein Sensomotorisches Förderprogramm für den Einsatz im Schulunterricht, das sich leicht erlernen und gut in den Schulunterricht integrieren lässt. Die Gedanke steht dahinter, dass nicht abgebaute frühkindliche Reflexe (auf die Unterscheidung von Reflexen, Fremdreflexen und Reaktionen wird hier bewusst nicht eingegangen) für verschiedene Lern-und Verhaltensstörungen ursächlich oder mit beeinflussend sind.

Mit den Ergebnisse der Studie können wir folgern, dass mit Hilfe der Übungen, welche ohne größere Aufwendungen und Kosten ( außer die Kosten der Fortbildung für die Lehrer) durchgeführt werden können. Bei vielen kindern konnte das lern- und Sozialverhalten verbessert werden. Die Ergebnisse der Studie zeigen äußerst positive Auswirkungen auf die Leistungen und nebenbei auch positive Auswirkungen auf die Klassengemeinschaft. Ohne negative Auswirkungen und zeigt einen direkten Zusammenhang zwischen Auffälligkeiten und Reflexen.

Wie im Niedersächsischen Ärzteblatt erwähnt wäre einen schnellstmöglichen Integration in allen Schulformen zur Motivationssteigerung und zur Fehlervermeidung wünschenswert.

Bei einem hohen Prozentsatz von Kindern mit spezifischen Lern-, Bewegungs- und Verhaltensstörungen, die durch herkömmliche Bemühungen und/ oder Therapieprogramme nicht behoben werden konnten, häufig noch eine Reihe frühkindlicher (primitiver) Reflexe persistieren.

In diesem Zusammenhang wird das auf neurophysiologischer Grundlage entwickeltes einjähriges Bewegungsprogramm vorgestellt, das auf einer täglichen Basis ca. 10 Minuten im Turn- und/oder Klassenlehrerunterricht mit allen Kindern einer Klasse durchgeführt werden kann.

Nach einer Einführung in den theoretischen Hintergrund des Bewegungsprogramms wird jede einzelne Bewegungsübung von den Teilnehmern gründlich eingeübt.

ZEIT:
Freitags von 15.00 - 21.00 Uhr und samstags von 10.00 - 17.00 Uhr
(oder nach Absprache).
KURSGEBÜHR:
(inklusive Materialien): Euro 175,- pro Person (mindestens 8 Teilnehmer) Gruppenpreise können vereinbart werden.
ORT:
In meinen Praxisräumen oder nach Absprache in Schulen oder Kindergarten.
TERMIN:
nach Absprache